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Der Bremer Karneval wurde von der ersten, 1985 gegründeten Bremer Sambagruppe
ins Leben gerufen und findet seit 1986 in jedem Jahr unter einem wechselnden Motto mit
wachsender Beteiligung von seiten der Kulturgruppen und der Bevölkerung statt.
Rückblick
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Bremer Karneval schrieb Katrin
Witte eine Rückschau für unser Programmheft.
Ein Fest der Begegnung
Das Hauptinteresse der unermüdlichen Initiatorengruppe, der Initiative Bremer Karneval,
die inzwischen aus Vertretern mehrerer Kulturinitiativen und Einzelpersonen besteht, gilt
dem kulturellen Erbe, einem in dieser Jahreszeit europaweit verbreiteten Ereignis:
Der Begegnung der Winterkräfte und der aufkeimenden Frühjahrskräfte.
Der Weg aus der dunklen, kalten Zeit in die Helligkeit und Wärme soll vorbereitet werden.
Das Fremde, Bizarre, Groteske und Exotische erobert die Straße. Der Zug der Masken bricht
die alltäglichen Regeln und Regelmäßigkeiten der Gesichter, der Namen, Plätze und
Umgangsformen. Der Einbruch der Masken ist auch der innere Ausbruch des Einzelnen aus dem
Alltäglichen.
Anders als bei den etablierten Umzügen wie z.B. dem Kölner Karneval oder dem Bremer
Freimarktsumzug, kommt es den Initiatorlnnen des Bremer Karneval nicht
vordergründig auf den Schaucharakter des Umzugs an, sondern auf die Begegnung.
Der Bremer Karneval sucht darum immer nach neuen Ideen und Möglichkeiten, um
möglichst viele Menschen in das aktive, gestalterische Geschehen mit einzubeziehen.
Wer macht mit?
Auf besonderes Interesse stößt der Bremer Karneval auch bei auswärtigen
Gruppierungen, z.B. aus Hamburg, Oldenburg, Minden, Berlin, Hannover, Köln, Kiel und
Düsseldorf, sowie aus Holland und der Schweiz. Hier wird deutlich, daß Bremen mit diesem
Kulturereignis in der weiteren Region einzigartig ist: es gibt mittlerweile ca. 1000 aktiv
Beteiligte unter der Vielzahl von Festteilnehmerlnnen.
Bremer Karneval ist "Street-Art"
Die Gestaltung und Beteiligung im künstlerischen Bereich setzt sich zusammen aus Musik
(Samba- und Brass-Bands), Straßentheater (Gaukler, Akrobaten, Feuerspucker, Stepptänzer)
und bildnerischer Gestaltung (Maskenbau, Maskenspiel, Großplastiken). Die gegenseitige
Beeinflussung und Befruchtung der Bereiche kann in der Entwicklung besonders gut
beobachtet werden.
Alle Bereiche ordnen sich einem bestimmten Leitmotto unter, das jedes Jahr wechselt.
Beispiele:
- 1986: Wintergeister wehen durch die Stadt
- 1989 : Ball der Unmöglichkeiten
- 1991: Aufbrodeln gegen den Krieg
- 1992: Was uns zieht und treibt
- 1993: Wir gehen fremd
- 1994: Wir können nicht anders
- 1995: Es liegt was in der Luft
- 1996: Jetzt komm'se übern Deich
- 1997: In Hülle und Fülle
- 1998: Die Geister, die wir rufen ...
- 1999: Die große Odyssee
- 2000: Pinselsturm - Bilderflut: surreal & expressiv !
- 2001: Reise nach SambAsien
- 2002: Terra magica
- 2003: ALL-überALL
- 2004: Anno 1404
- 2005: Carneval Animal (20. Bremer Karneval!)
- 2006: Weibsbilder
Karneval 2010 |
| Endlich da: Ein Buch, das Kindern den Karneval
erklärt Karneval Wie geht das? Fastelovend kinderleicht erklärt
Das neue, eigens auf Kinder zugeschnittene Karnevalsbuch des Festkomitees
des Kölner Karnevals von 1823 e.V. Karneval Wie geht das? vermittelt
nicht nur weiter |
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Wunschzettel
an den Weihnachtsmann
Die Adressen des Weihnachtsmann |
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| Der Karnevalsumzug, in Basel auch Cortège,
ein Umzug verschiedener verkleideter/maskierter Gestalten durch die Stadt, ist einer der
Höhepunkte des Straßen-Karnevals und eine der ältesten bekannten Manifestationen des
Karnevals. Überregional bekannt sind in Deutschland vor allem die Rosenmontagszüge
in Köln, Mainz und Düsseldorf, bei denen je bis zu 1.000.000 Zuschauer den Zug säumen.weiter |
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